KAFFEE.SATZ.LESEN 55 im Januar „Mischungsverhältnis“

Die Mischung macht’s! Bei KAFFEE.SATZ.LESEN, dem Hamburger Sonntagssalon für neue Literatur, treffen sich auch in diesem Jahr wieder  Erzähler, Dichter, Poeten und deutschsprachige Musiker, neue Talente und etablierte Autoren auf der Bühne der redereihamburg e.V.

Zum Jahresauftakt kommt Hellmuth Opitz aus Bielefeld in die Baderanstalt. Der preisgekrönte Dichter und Autor versteht es, seine komische und kluge Lyrik zum Live-Erlebnis zu machen. Der Musiker, Komponist und Autor Reverend Ch. Dabeler stellt den gemeinsam mit Almut Klotz verfassten Roman „Tamara und Konsorten“ vor, ein amüsant-anarchisches Buch über nicht ganz normale Leute. Der Hamburger Schauspieler und Autor Torsten M. Krogh war 2008 am Theater der Jugend in Wien engagiert, er wird einige der dort entstandenen Texte von Kaffeehäusern und Wiener Nächten lesen. Daniela Chmelik debütierte im vergangenen Herbst als Autorin beim „perlen vor die säue“-Wettbewerb im Hamburger Literaturhaus und stellt bei KAFFEE.SATZ.LESEN neue Texte vor. Musikalischer Gast ist Regy Clasen, deren Auftritt im September wegen Krankheit abgesagt werden musste. Wir freuen uns auf die Hamburger Sängerin, Musikerin und Komponistin, die mit ihrem warmen Soul schon auf zwei Alben und einer Live-DVD begeisterte.

redereihamburg e.V. präsentiert:

KAFFEE.SATZ.LESEN 55 im Januar

„Mischungsverhältnis“

mit

Regy Clasen | Daniela Chmelik | Hellmuth Opitz |
Reverend Ch. Dabeler | Torsten M. Krogh

Sonntag, 25. Januar 2009,
16:00 Uhr, Baderanstalt, Hammer Steindamm 62
neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Einlass 15:00 Uhr

Informationen zu den Gästen im Januar:

Hellmuth Opitz

geboren 1959 in Bielefeld. Bassist, Gitarrist und Sänger in verschiedenen Rock- und Folkrockbands. Er studierte Germanistik und Philosophie in Münster, war anschließend Musikredakteur, später Chefredakteur des Bielefelder Stadtmagazins TIPS. Daneben Tätigkeit als freier Journalist für überregionale Musik-Magazine wie „Musikexpress“ und „Rolling Stone“. Musik- und Poetik-Essays sowie Polemiken über „Popmusik & Werbung” „Deutschrock”, „Muzak“, „Kalenderpoesie“. Es folgten mehrere Aufenthalte in London, Amsterdam und New York. Ab 1991 Texter in einer Werbeagentur, seit 1998 dort als Creative Director und Geschäftsführer tätig. Seit 1982 regelmäßige Veröffentlichungen von Lyrik- und Prosabänden sowie Hörbüchern. Im Jahre 2000 Gewinner der Münsteraner Literaturmeisterschaft. Außerdem Gewinner mehrerer Poetry Slams in Bielefeld, Bonn und Düsseldorf.

„Wahrhaft skurrile Gedichte, welche die Zuhörer prächtig amüsierten. Einige mussten sich sogar mit Taschentüchern die Lachtränen aus den Augen wischen.“
Britta Havlicek | „Kölner Stadtanzeiger“

hellmuth-opitz.de

Reverend Ch. Dabeler

Rev. Christian Dabeler, 1965 in Hamburg geboren, arbeitete unter anderem mit Rocko Schamoni, mit dem er die Drehbücher zu den Filmen Rollo Aller! 1, 2 und 4 schrieb (und in den Filmen eine Hauptrolle spielte). Daneben arbeitete er mit der Band Nationalgalerie und tourte mit Robert Forster von den Go-Betweens. Seit 1999 komponiert er Theatermusik, vertonte u.a. Rainald Goetz’ Stück „Jeff Koons“ (Deutsches Theater Berlin, 2004) und arbeitet als Bandmusiker und Songautor u.a. für Dieter Thomas Kuhn. 2005 erschien sein erster zusammen mit Almut Klotz verfasster Roman „Aus dem Leben des Manuel Zorn“. Aktuell tritt er zusammen mit Almut Klotz als Popduo Klotz+Dabeler auf, und im vergangenen Herbst erschien im Ventil Verlag ihr zweiter gemeinsam geschriebener Roman „Tamara und  Konsorten“.

klotzdabeler/myspace

Torsten M. Krogh


Foto: HamburgerJung

lebt in Hamburg und arbeitet als Schauspieler. Er spielte den Dr. Treves in der 2008 mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichneten Inszenierung „Der Elefantenmensch” in der Kategorie: außergewöhnliche Inszenierung, Regie: Gil Mehmert. Im vergangenen Jahr war er in Wien am Theater der Jugend engagiert. Aus dieser Wiener Zeit wird Torsten M. Krogh einige Texte lesen. Von Kaffeehäusern und Fiakern, von KollegInnen und Wiener Nächten.

Daniela Chmelik

geboren 1980 in Hamburg, studierte Literaturwissenschaft und Geschichte, debütierte als Autorin beim „perlen vor die säue“- Wettbewerb im hiesigen Literaturhaus im diesigen Herbst. Ihre Themen sind die innere Haltlosigkeit des Menschen, Anton Tschechow und der rostige Nagel, an dem alles hängt. Außerdem interessiert sie sich für die erfolglose Senioren-Fußballmannschaft ihres Vaters und die Trotzdem-Kiste Bier nach dem Spiel, für blutige Knie als Folge von Fouls auf Grandplätzen, für Charles Bukowski, Kampfsport und Computerspiele, bei denen man Zombies abknallt. Nach erfolgreich beendetem Studium ist Daniela Chmelik zur Zeit wenig aufrichtig auf Arbeitssuche, schreibt aber artig zwölf Bewerbungen monatlich, will eigentlich promovieren, und zwar zur alternativen Kultur bzw. Untergrundliteratur in der späten Sowjetunion. Vor lauter alternativen Plänen kommt sie aber zu nichts. Sie jobbt nebenher in einer Behinderteneinrichtung und ist Mitarbeiterin beim mehrfach preisgekrönten Ohrenkuss, dem Magazin von Menschen mit Down-Syndrom. Und ganz eigentlich will sie schreiben und reüssieren. Dann gibt es vielleicht demnächst den Plan eines Romans.

Regy Clasen

Die Sängerin wurde 1971 in Hamburg geboren. 2000 produzierte sie mit „So nah“ ihr erstes eigenes Album. Längst ist sie kein Geheimtipp mehr, mit ihrer warmen Stimme, den intelligenten Texten und einer an Rhythm ’n’ Blues und Soul angelehnten Musik. 2004 folgte ihr zweites Album „Wie tief ist das Wasser“ und 2006 die Live-DVD „Regy Clasen Live im Schmidt-Theater“. 2005 beteiligte sie sich mit dem Song „Heimlich zur Nacht“ an dem Projektalbum „Ich träume so leise von Dir“ mit Texten der Dichterin Else Lasker-Schüler. Neben Auftritten mit ihrer eigenen Band singt sie im Background von Stefan Gwildis und arbeitet mit anderen Musikern wie Bernd Begemann zusammen. Regy Clasen wird für Kaffee.Satz.Lesen ein Unplugged-Set am Klavier spielen.

regyclasen.de

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